darkness
Startseite
Kontakt
Gästebuch
Persönliches
Archiv
Abonnieren
Freunde
Hobbys
Literatur
Musik
Empfehlungen
Fotos
Links
Essays und andere wortgewaltige Äußerungen

Hey meine Lieben,
ich bin es mal wieder und dieses Mal werde ich erneut ein Essay hinterlassen. Ich habe zwar erst überlegt, ob ich es in mehrere Einträge teile, aber irgendwie nähme das dem Ganzen etwas an Abgeschlossenheit und Zusammenhang. ^^
Betrachtet es daher am besten als eine Art Training für meine Hausarbeit am Ende des Semesters…
Nun ja, also zu den inhaltlichen Punkten, denen ich mich in diesem Beitrag zu widmen gedenke:
1. Büchern im Allgemeinen und meiner Buchsucht im Speziellen
2. Grandiosen Dorama-Umsetzungen von herrlichen Mangas und deren Soundtracks
3. Mittelaltermärkten und allerlei anderen erheiternden Begebenheiten
4. Konzertbesuchen
5. Herrentagsfeiern und familienartigen Strukturen in Freundeskreisen
6. Schlusswort
 Da der Plan nun also steht, schreite ich dann mal zur Tat.

Bücher. Eine wunderbare Erfindung der Menschheit. Etwas, das mir sehr wichtig ist und ohne das ich wohl nur schwer bis gar nicht leben könnte. Und ja, ich bin manchmal echt ziemlich extrem, wenn es um den Umgang mit ihnen geht. Sie sind mir eben heilig, okay? Bin ja schließlich nicht umsonst bibliophil… Nun, wie dem auch sei. Ich war neulich jedenfalls mit meiner liebsten Zuckerfee einkaufen und eine unserer Standardadressen beim Shopping ist ja Thalia… Und garstiger Weise hatten die noch immer ihre Rabattaktion von wegen ab 10 gekauften Büchern nur noch 2 Euro pro Buch. An dieser Stelle wird nahezu jeder/jede, der/die mich kennt, sich denken: Okay, wieder mal den halben Laden aufgekauft? Und ich kann zu meiner Schande nur sagen: Ja… Ich bin noch nie zuvor mit einem verdammten Karton aus Thalia gekommen, aber diesmal habe ich es tatsächlich geschafft. Okay, bei der letzten Rabattaktion waren es noch zwei Bücher mehr, aber hey. Damals waren es nur mehrere Beutel. XD Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich sehr über die Bücher und werde in den kommenden Pfingstferien auch mal nachrechnen, wie viel ich durch diese Aktion gespart habe. Ebenso, wie ich mal wieder eine Manga-Inventur machen werde. Wie viele Führerscheine ich damit wohl schon hätte machen können? XD [Ich hab meine blöde Inventurliste verlegt, son Scheiß. >_<] Meine Bücher zählen wäre natürlich auch was… Oh ja, eine Inventur. Okay, die Anzahl wird sich sowieso bald wieder ändern, weil ich ja nahezu monatlich aufstocke, aber egal. ^^
Also eine Liste… Yay, ich liebe derlei Listen ^____________^ *bescheuertes Listenspleenkind desu*
Im Moment kann ich zwar nur meine Bücher in Leipzig auflisten,  aber das ist ja sowieso der größte Teil. In Schwedt krebsen nur etwa 40 bis 50 rum, wenn ich mich recht erinnere. Nun ja, Schwamm drüber, das werde ich ja bald nachzählen. ^_~ Zurück also zu den Büchern als solches. Ich hab ja durch mein Studium das große Glück, sehr viel lesen zu müssen. Und ich liebe es. Selbst wenn manchmal Texte dabei sind, die nicht meinem Geschmack entsprechen, so lerne ich doch hin und wieder welche kennen, die mir überraschend gut gefallen. So zum Beispiel „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann. Das Buch ist wirklich extrem unterhaltsam, trotz der zahlreichen wissenschaftlichen Anspielungen und der ziemlich kontroversen Darstellung der Hauptcharaktere. Vielleicht macht jedoch gerade dies den Reiz des Buches aus. Schließlich ist es mal eine ziemlich abgefahrene und außergewöhnliche Herangehensweise an die mehr oder minder korrekt dargestellte Biografie zweier bedeutender Wissenschaftler.  Also Leute, lest das Buch, sofern es euch möglich ist.
Ich bin auch schon sehr gespannt, was eine Eroberung des Thaliakaufrausches betrifft. Schließlich hat meine liebe Zuckerfee es schon gelesen und meinte, dass es toll wäre. Also sitze ich hier auf glühenden Kohlen und kann es kaum noch abwarten, das Buch endlich in die Finger zu bekommen.
Marsha Mellow, ich eile herbei! Ja, das Buch heißt Marsha Mellow und ich. Eine genaue Auswertung gibt es dann später… (Habe es inzwischen durchgelesen und es ist ja sooo genial. XD Lest es, sollte es euch in die Finger geraten!) To be, or not to be, that is the question. Ja, richtig gelesen. Dies ist das wohl berühmteste Zitat aus SchütteldenSpeers (XD) “Hamlet – Prince of Denmark“. You know, there is something rotten in the state of Denmark. Irgendwie mag ich Hamlet ja sehr. Aber das Drama liest sich auf Englisch echt nicht leicht. Und trotzdem ist es sehr genial. Also Dankeschön, Rondalf, dass du uns mit diesem Stück Literatur dieses Sommersemester versüßt. All denen, die sich jetzt fragen, wer denn Rondalf ist, kann ich nur sagen, dass es ein Insidergrüppchen der Leipziger Anglistik gibt. Und die haben sich genialer Weise dazu hinreißen lassen, die Namen unserer Dozenten zu mittelerdisieren. Aus Dr. Ronthaler wurde so als Rondalf. Aber genug dazu und weiter im Text. XD Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich mittlerweile schon fast 800 Wörter geschrieben habe und noch immer mehr oder minder bei Thema 1 bin… ^_______^
Also gibt es an dieser Stelle noch kurz eine Information bezüglich der Anzahl meiner Bücher in Leipzig:
Es sind ganze 244!!! (Schulbücher, Nachschlagewerke und Artbooks inbegriffen) ^_^V
Und nun genug zu Büchern und auf zu Teil 2 meines Essayblogs. XD


Doramas. Eine wundervolle Alternative zu den typischen europäischen/amerikanischen Dramaserien. Denn irgendwie sind sie mir eine ganze Spur sympathischer als ihre westlichen Pendants. Zumindest kann ich es von denen behaupten, die ich bisher gesehen habe. Und dazu zählen unter Anderem auch die Realverfilmungen von Hana-Kimi und Hana Yori Dango. Erst einmal ein paar Infos zu letzterem, denn davon habe ich bisher leider nur drei Folgen sehen können. TT-TT
Nichtsdestotrotz sind diese aber wirklich toll umgesetzt und haben in mir das Bedürfnis nach mehr geweckt. Und ich mag die Besetzung der Hauptcharaktere. ^^ Die sind ja größtenteils echt sooo toll. XD Und der eine Schauspieler spielt auch den Izumi Sano in Hana-Kimi. Ich hab mich ja so gefreut, als ich den zum ersten Mal gesehen hab. ^______^ Und nun werde ich auch gleich mal auf die Doramaversion von Hana-Kimi zu sprechen kommen, jep. ^^ Außer mir hat von euch Nasen ja noch keine/r den Manga zu Ende gelesen, aber hey, ich versuche mal, nicht groß rumzuspoilern. Also fangen wir mal mit der Besetzung an. Die ist nämlich so genial, dass ich teils echt dachte: Moah, Hammer!!! Jaaa, und erwähnte ich schon, dass ich den Izumi echt lieb habe? XD Der ist vom Gebaren her so herrlich wie im Manga. Aber den Vogel schießt eindeutig der Darsteller von Shuichi Nakatsu ab. Wenn er erst einmal loslegt, dann kringelt man sich wirklich vor lachen. Eine meiner Kommilitoninnen beschrieb sein Verhalten in meinen Augen sehr treffend mit: Er spastet im Dorama so rum. XD Dahingehend kann ich ihr wirklich nur zustimmen. Aber das macht ihn nur umso sympathischer für den Zuschauer. Ebenso, wie wirklich alle anderen Charaktere auf ihre eigene Art und Weise so verplant, abgedreht und liebenswürdig sind, dass man sie nur liebhaben kann. Es gibt verdammt wenige Mangas/Bücher/Filme in denen mir wirklich sämtliche Charaktere so sehr ans Herz gewachsen sind und von denen ich nicht behaupten könnte, dass ich sie am liebsten vierteilen, verbrennen und irgendwo am Arsch der Welt verscharren lassen würde.
Nya, ansonsten fand ich es etwas schade, dass Umeda-Sensei im Dorama nicht ganz so bescheuert und garstig ist, wie im Manga, aber bei 12 Folgen kann man eine perfekte Umsetzung von 23 Bänden auch nicht garantieren… Dennoch haben die Scriptautoren ihm einige geniale Macken verpasst, sodass der Spaßfaktor Umeda trotz allem garantiert ist. XD Und damit kommen wir spontan mal zum Soundtrack. Der ist nämlich sowohl bei Hana-Kimi als auch Hana Yori Dango sehr passend und toll. ^^
Hab ja schon ein paar Lieblingstitel für mich entdeckt und hör sie seit den paar letzten Tagen rauf und runter. Und die machen so verdammt fröhlich beziehungsweise erinnern mich jedes Mal an die Szenen, in denen sie verwendet wurden. Hach, das ist sooo toll *_* Und wisst ihr was? Deswegen kann ich es absolut nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ich allein in den Genuss komme, mir diese geballte Ladung Spaß zu gönnen. Also werdet ihr wohl oder übel damit leben müssen, dass ich euch demnächst nötige zumindest mal in die Serie reinzuschauen. XD Falls ihr das vermeiden wollt, bindet mich irgendwo an oder verstoßt mich aus der Gruppe, denn andernfalls kommt ihr wohl leider nicht drum herum. ^_^V
So meine Lieben, nun, da ihr gewarnt seid, werde ich kurzzeitig eine Runde zu Kayashimas Thema abgehen und während des Flower 4 Themas meinen Assoziationen nachgehen… (Ich liebe letzteres ja sooo sehr *_*)
Und nun fröhlich weiter mit Teil 3 und musikalischer Untermalung durch IKEMEN Boogie, dem Hana-Kimi-Thema als solches. V^_^V *fröhlich rumrotier*

Allerlei Komisches. Ja, in letzter Zeit gab es durchaus viel davon. Vor allem im Zusammenhang mit Gruppenaktivitäten. Beginnen werde ich am besten mit einem Film, der mich sehr fasziniert und geprägt hat. Danke Tim Burton, Johnny Depp und Helena Bonham-Carter. Insider werden an dieser  Stelle sicherlich wissen, um welchen Film es geht. Richtig, es handelt sich um Sweeney Todd – The God damned most beautiful and crazy fucking Barber of Fleet Street!!! Ja, ich liebe Johnny und Helena in ihren Rollen. Und ja, ich war verdammt noch mal dreimal im Kino. Und Teufel noch mal, ich bin übelst stolz drauf. ^_______^ Dieser Film reiht sich in meine Riege der Lieblingsfilme ein und das hat er sich redlich verdient. Genialer Humor, toller Gesang, abgefahrene, aber sehr herrliche Kostüme, grandiose Darsteller (Lieben wir Rasime 1und 2 nicht alle? XD) und nicht zuletzt ein Soundtrack, den man einfach nur lieben kann. Kurzum, wie für mich gemacht. Und wie schon erwähnt, die dreimal Kino waren wirklich jedes Mal aufs Neue toll. ^_^
Ein weiteres, ziemlich tolles Ereignis war die Semesterauftaktparty in der MB aka Moritzbastei. Die MB an sich ist ja mal absolut traumhaft. Ein altes, unterirdisches Gemäuer, das eine unglaubliche Ausstrahlung hat. Ich würde ja liebend gern mal eine Mittelalterband darin erleben. Das wäre wohl in etwa, als würde man direkt in diese Zeit zurückgeschickt… *_* Nun ja, zurück zur Party. Die war nämlich trotz der enormen Lautstärke der Livebands ganz toll. Zumindest auf Dancefloor 2, wo dann weniger laute und eher tanzbare Musik gespielt wurde. Hat echt Spaß gemacht, mal wieder ein wenig länger das Tanzbein zu schwingen, auch wenn es zum Ende hin immer voller und heißer wurde, weil man wirklich dicht gedrängt tanzen musste. Mir taten zwar nachher echt die Knochen weh und ich war halb taub, aber echt ein schöner Abend. ^^
Ebenso wie die Pub-Abende des vorletzten Wochenendes und der Cocktail-Abend am letzten Mittwoch. Ich hab mich wieder aufs Neue in Kilkenny und Guinness verliebt und die Cocktails Havana Spezial und Maracuja Daiquiri waren auch verdammt lecker. Und die Unterhaltungen, die während dieser Abende geführt wurden, taten auch sehr gut. Ich war mir fast sicher, dass mein persönlicher Staatsfeind Nummer eins mir den Spaß an reinen Mädchenabenden verdorben hätte, aber zum Glück gibt es einige wenige Mädels, die mich von Gegenteil überzeugen konnten. Danke an euch, auch wenn es nicht alle lesen werden, die sich angesprochen fühlen sollten.
Ein weiteres tolles Ereignis war der Mittelaltermarkt vorletzten Sonntag in Taucha. Mein Mittelalterbruder im Geiste aka der Herr Z. mit dem tollen langen Haar hatte mich gefragt und eigentlich wollte meine liebste A. ja auch mitkommen, konnte aber doch nicht. Also sind dann Herr Z., einer seiner Burschenschaftsbrüder und ich allein hingefahren. Auf das alte Rittergut in Taucha. Ich schwör’s, ich hatte solche Herzchen in den Augen, als wir reingingen. Viele Besucher waren mittelalterlich gekleidet und ich wünschte mir auf der Stelle, dass ich auch etwas Derartiges in meinem Kleiderschrank hätte… Faszination Mittelaltermarkt. Ich hätte ja am liebsten in nahezu jedem kleinen Zeltgeschäft irgendetwas erstanden, aber das liebe Geld… >_< Aber lassen wir das mal außer Acht. Es gab ja auch ein Showprogramm. Zwei Mittelalterbands und ein Gaukler, die allesamt echt toll waren. XD Herr Z. hat mich mehrfach gefragt, ob wir nicht tanzen wollten und am liebsten wäre ich ja auch wirklich auf die freie Fläche vor der Bühne gehopst, aber das blöde Bewusstsein, dass wir uns voll zum Horst gemacht hätten, weil alle anderen Umstehenden wenig tanzbereit aussahen, kam natürlich dazwischen. So musste also ein gepflegtes Fußwippen reichen… Nichtsdestotrotz hat es sehr viel Spaß gemacht und beim nächsten Mittelaltermarkt in Taucha bin ich sicher wieder dabei. ^_^V
Herr Z. war natürlich auch gleich so frei, mich zum Burschenschaftsabend am Tag darauf einzuladen. Und da meine liebe A. nebst ihrem Freund und ihrer Mitbewohnerin R. auch da sein würden, beschloss ich, dem Ganzen auch mal beizuwohnen. Und es war ebenfalls ein toller Abend, den wir zusammen verbrachten. Viel gequatscht, viel gelacht, einige nette Leute oder schon bekannte etwas besser kennen gelernt und zwei neue, ziemlich leckere Alkoholitäten probiert. Zum einen wäre da der chilenische Nationalschnaps Pisco und zum anderen das Leipziger Bier Gose mit Hefe. Es schmeckte anfangs irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann doch ziemlich lecker. Allerdings ging auch dieser Abend irgendwann vorbei und der halbstündige Marsch nach Hause war ein schöner Ausklang des selbigen. Es war echt schön, nachts durch die ruhigen Straßen Gohlis‘ zu wandeln und die wenigen Regentropfen um sich herum zu spüren. Und wo ich gerade aus dem Fenster sehe, steht eine hübsche Mondsichel  am Himmel über dem Gohliser Schlösschen. Diesen Ausblick werde ich irgendwann wirklich sehr vermissen. Irgendwie hat er etwas Vertrautes an sich. Etwas Idyllisches und Beruhigendes. Ein Gefühl von Heimat, wo meine wahre Heimat doch eigentlich ganz woanders ist. Und trotz allem fühle ich mich hier, in meinen vier Wänden, in Gohlis, in Leipzig ziemlich wohl und geborgen. Selbst wenn das Haus an sich viele Gründe bietet, schnellstmöglich das Weite zu suchen, habe ich mich doch irgendwie in seinen Charme verliebt und mich an es gewöhnt. Der romantisch-wilde Garten zum Beispiel, vor allem jetzt, wo es alles grünt und blüht. Ich habe diese Gegend wirklich sehr ins Herz geschlossen… Aber zurück zum eigentlichen Thema. Kommen wir auf den Tag der offenen Tür der Uni zu sprechen. ^^ Denn dafür sind mein Kekslein und „Der Tod“ höchst persönlich angereist und haben mich hier beehrt. War mal wieder echt lustig mit den beiden. ^^
Das Chaos-Trio hat zwar auf dem Tag der offenen Tür nicht allzu viel Uni-relevantes herausbekommen, aber trotzdem ziemlich viel Spaß gehabt. Ich erinnere nur an das Eis-Fiasko oder die Odyssee durch die Unterrichtsgebäude. XD Sehr genial, alles in allem und danach sind wir dann ja noch in den Zoo gegangen. Spontanes Keksbeamen und die Bullenklöten des Grauens eingeschlossen. XD Ganz ehrlich, das hat wahnsinnig Spaß gemacht und auch, wenn die beiden noch immer nicht meine liebe A. (zumindest im Falle „Des Todes&ldquo und Herrn Z. kennen gelernt haben, war es doch ein toller Tag. Ich hoffe ja wirklich, dass diejenigen, die noch nicht an Unis oder Ähnlichem eingeschrieben sind, demnächst auch in der Nähe studieren werden. Dann wären solche Chaos-Aktionen nämlich viiiel öfter möglich und das wäre sooo toll. ^^
 An dieser Stelle möchte ich ein großes dickes Knuff an all meine Lieben da draußen rausschicken. Ich hab euch sooo lieb, ganz ehrlich.
An dieser Stelle muss ich noch einmal ein wenig ergänzen. XD Gestern Abend war ich nämlich noch mit meiner liebsten A. und dem Herrn Z. im Heidnischen Dorf des WGT (auch bekannt als Wave Gotik Treffen in Leipzig). Da Herr Z. irgendwie verplant hatte, dass wir uns schon um 17 Uhr treffen wollten, beschlossen A. und ich, eine Runde bei Coffee Culture einzukehren und uns dort endlich mal einen Double Chocolate beziehungsweise Joghurt Freezer zu genehmigen. Während wir nun also auf Herrn Z. warteten und die Freezer genossen, beobachteten wir fröhlich die vorbeigehenden Gothics, die meist in Richtung Moritzbastei strömten. Wir verteilten Stilnoten und freuten uns einen Keks als ein Pärchen viktorianisch gekleideter Goths vorbei ging und deren kleiner Sohn ebenfalls stilecht viktorianisch angezogen war. Irgendwann lief auch eine Frau mit Unterbrustcorsage vorbei, wo das Dekolleté dann natürlich wunderhübsch (Achtung: Ironie!!!) drüber hing und, nun ja, nicht unbedingt vorteilhaft aussah. Und dann kam Herr Z. auch endlich mal vorbei und wir begaben uns zum Heidnischen Dorf. Der Weg in der Straßenbahn bis nach Markkleeberg raus war schon ziemlich witzig. Schließlich teilten wir uns die Straba mit vorwiegend schwarz gekleideten gestalten. Ich kam mir irgendwie echt underdressed vor, aber hey, was soll’s. Nichtsdestotrotz kamen wir ca. 20 Minuten später und halb zerquetscht endlich an und sahen direkt nach dem Aussteigen eine riesige Menschenschlange, die vor dem Zeltplatz anstand. Ich war ja mal wieder echt überwältigt von der Breite des Spektrums der Bekleidung. Nach kurzen Orientierungsproblemen fanden wir dann schließlich auch noch den Weg zum Dorf und wurden am Eingang hübsch abgestempelt. X3 Irgendwie mag ich diese Eingangsstempel. Beim MA-Markt in Taucha waren es noch gekreuzte Schwerter, diesmal ein Wikinger mit dem hübschen Schriftzug „Celebrant“. Drinnen war wieder sehr viel Schwarz zu sehen und natürlich auch zahlreiche Zeltgeschäfte und Getränke- beziehungsweise Essstände. Ein ziemlich heiterer Spirituosenhändler lies uns prompt ein paar Liköre probieren und schließlich kauften wir uns kollektiv eine Flasche Edelebereschenlikör. Sehr lecker und süffig, aber man merkt die 38% doch recht gut. XD Nun, also liefen wir weiter unsere Runden, kamen vorbei an zahlreichen Schmuck- und Klamottenzelten, in denen ich am liebsten sehr viel Geld gelassen hätte. Aber dieses Thema hatte ich vorhin ja schon. Ein Zelt hatte allerdings auch allerhand Geschnitztes im Angebot, unter anderem auch die beiden Stäbe von Gandalf und Saruman aus „Der Herr der Ringe“. Und die waren sooo toll. *_* Aber knapp 60 Euro waren dann doch etwas über unserem Etat, also ließen wir die Stäbe Stäbe sein und gingen weiter zu einer von zwei kleinen Konzertbühnen, auf der kurz darauf Wolfenmond spielen würden. Um uns rum saßen dann natürlich auch wieder zahlreiche „Schwarze“ in teils echt umwerfend tollen Kostümen. Und dann war da ein Typ, der echt Hammer war. Im Schottenrock. Und oben ohne. X3 A. und ich hatten echt zu tun, ihn nicht permanent anzustarren. Und ja, der war echt verhältnismäßig muskulös im Vergleich mit nahezu allen anderen Besuchern des WGT. X3 Nach dem Konzert von Wolfenmond sind wir dann aber schon wieder los und noch zu A. gefahren, wo wir uns ein wenig von unserem kürzlich erstandenen Edelebereschenlikör gönnten und nebenbei noch ein wenig Film guckten. Irgendwann gegen 1 Uhr nahmen Herr Z. und ich dann die Straba zurück und göttlicher Weise kam ich auf die Idee nicht am Hauptbahnhof auszusteigen, sondern noch weiter mit der Straba zu fahren, weil ich dachte, sie würde noch weiterfahren. Allerdings war die Endhaltestelle dann irgendwo zwei Haltestellen nach dem Hauptbahnhof mitten im Nirgendwo. Und so stiefelte ich mal wieder in der Nacht durch Leipzig. Diesmal allerdings fast eine Stunde lang und das mit Flip-Flops. Es war ein wahrer Spaß, kann ich wirklich nur empfehlen. Aber so findet man dann auch mal ein paar Abkürzungen und sieht Ecken, die man sonst nicht sehen würde. Kaum angekommen, fiel ich auch schon wie ein Zombie ins Bett und schlief. Aber ich könnte mir echt in den Hintern beißen, weil ich natürlich nicht am Sonntag in Leipzig bin, wo doch Faun im Heidnischen Dorf spielen… -_- Dennoch war es gestern echt toll mit A. und Herrn Z. :D Mal sehen, ob wir solche MA-Markt-Tage öfter hinbekommen, denn das ist echt sooo toll mit den beiden zu solchen Veranstaltungen zu gehen. Insgesamt betrachtet war also das WGT für mich persönlich echt cool, soweit ich denn wirklich was davon erlebt habe. Nächstes Jahr werde ich vielleicht doch mal etwas intensiver da sein und Fotos machen. Hach ja, ich mag die Schwarze Szene. V^_^V  
Doch nun zum vorvorletzten Thema dieses Eintrags


Konzerte. Ja, es war endlich soweit. Jared und seine Jungs waren in Berlin. Und der Keks und ich waren auch da. *_* Und es war sooo toll. Trotz einiger Helden, die sich gegen die Regeln aufbäumen mussten und entgegen des Rauchverbots rauchten. Meine Bewunderung derlei Leuten gegenüber hätte ich am liebsten mit meiner Faust in ihrem Gesicht oder meiner Schuhspitze auf ihren Zehen ausgedrückt, aber glücklicherweise hatte ich ja eine Ablenkung in Form eines bärtigen, sexy, absolut göttlichen Frontmannes. Thank God for Jared Leto. Ja, ich weiß, dass er unerreichbar ist und wohl auch immer bleiben wird und ich endlich einen realen Typen finden sollte, Herr S. Aber egal, ansabbern werde ich den guten Jared trotzdem. :P Und nur so am Rande zur Erläuterung des weiblichen Denkens: Es ist vielleicht nicht bei allen weiblichen Wesen so, aber viele träumen eben gern vom perfekten Mann und haben letztlich doch lieber jemanden um sich, der nicht perfekt ist. Denn die Makel und Unebenheiten eines Menschen sind es, die ihn erst liebenswert und menschlich machen. Außerdem gäbe es nur Komplexe, wenn man als Normalo neben Mister
Perfect bestehen sollte. Also keine Angst, meine Herren. Zwischen Träumen und der Realität können wir Frauen doch meist noch ziemlich gut unterscheiden. Und nun zurück zum Konzert. Das war nämlich wirklich absolut traumhaft. Wir waren verhältnismäßig nah an der Bühne, weil der Saal als solches nicht übermäßig groß war und wären da nicht die netten großen Leute gewesen, die immer gern vor kleineren stehen, hätten wir auch wirklich richtig gut auf die Bühne gucken können. Aber hey, bei der Vorband ging es noch, weshalb dem Keks und mir eine ziemliche gute Sicht auf den durchaus leckeren Fronter vergönnt war. Vor allem, nachdem er beschlossen hatte, dass Jacke und T-Shirt ihm zu warm waren. X3 Und auch wenn die Musik dieser Band generell nicht ganz so mein Fall war, hatten sie durchaus ein Lied, was mir echt gefiel. Ein Duett mit der Freundin (?) des Frontmannes. Total kraftvoll und der wohl großartigste musikalische Trennungsstreit ever. Talk to my lawyer!!! *sing* So viel also zur Vorband. ^^Nach einer ziemlich langen Umbaupause, während der die Fans irgendwie bei jedem noch so kleinen Aufruhr auf der Bühne rumkreischten, begann das richtige Konzert dann endlich mit den donnernden Klängen von O Fortuna. Für meinen Geschmack war es eindeutig eine Spur zu laut, aber hey. Jedenfalls stürmten dann Jared und Co. die Bühne und schlugen einen sofort in ihren Bann. Ich hab die Setlist nicht mehr in Erinnerung, aber es war verdammt geil. Und irgendwann ist ihnen dann wohl ein Lautsprecher oder Gitarrenverstärker durchgeknallt, weshalb die vier erst einmal die Bühne verließen. Woraufhin Jared jedoch kurze Zeit später mit seiner Akustikgitarre zurück kam und einige Titel allein spielte. Da bei „The Kill“ aber wirklich die Band dabei sein muss, hat der gute Jared das Publikum übelst angefeuert, sodass wir wiederum so lange klatschten und jubelten, bis der Rest der Band sich auch wieder auf der Bühne einfand. Und so sind wir dann alle kollektiv zu „The Kill“ abgegangen als gäbe es kein morgen. Ehrlich, ich habe selten so viel in so einer Lautstärke mitgesungen und trotzdem noch eine Stimme gehabt. ^^ Nachdem wir seine Frage ans Publikum während des Intros nicht wirklich verstanden hatten, ging dem Keks und mir allerdings bald schon ein Licht auf und so erfreuten wir uns ebenso wie der Rest des Publikums am letzten Song „The Fantasy“. (Kurze Zwischeninfo: wir haben vor kurzem die 3000-Wörter-Grenze durchbrochen XD) Nach nahezu zwei Stunden Spielzeit und mit der Gewissheit, dass die 30 Seconds To Mars bald mit den Arbeiten an einem neuen Album beginnen würden, verließen wir nun also die ausverkaufte Columbiahalle und versuchten draußen erst einmal, uns zu akklimatisieren. Auf dem Rückweg zur U-Bahn kamen wir dann noch an einem T-Shirtverkäufer vorbei und irgendwie war die Versuchung zu groß, als dass wir hätten dran vorbeigehen können. Also sind der Keks und ich jetzt neben einer tollen Erinnerung auch um ein Bandshirt reicher. ^^ Bei Keksleins Schwester, wo wir grandioser Weise übernachten durften, haben wir dann auch erst einmal noch ewig gequatscht, bevor wir dann irgendwann endlich einschlafen konnten. Übrigens, noch mal ein ganz großes Dankeschön an deine Sis, Kekslein. ^^
Alles in allem war dieser Tag/Abend absolut Hammer und muss unbedingt irgendwann wiederholt werden.  *Echelon desu* mllm
Nun aber genug zum Konzert und auf zum vorletzten Thema dieses Eintrags.

Herrentag. Mal davon abgesehen, dass ich es immer noch etwas böse finde, dass wir am Frauentag nicht gefeiert haben, geschweige denn, die Herren mal zu gratulieren gedachten, haben wir auch dieses Jahr wieder den Tag gefeiert, an dem Jesus gen Himmel entschwebte und die Herrlichkeit der Herren zelebriert wird. Ich hatte mich wirklich absolut auf diesen Tag gefreut, weil es unter anderem nach verhältnismäßig langer Zeit der Abwesenheit bedeute, dass ich die anderen endlich wiedersehen würde. Allerdings wurde meine Freude durch zwei Punkte getrübt. Einer davon erledigte sich jedoch kurz darauf, doch der andere blieb bestehen. Und so nahm es weitestgehend hin und versuchte das Beste draus zu machen. Dass dies allerdings nicht ganz so einfach zu realisieren war, mochte unter anderem daran gelegen haben, dass sich eine selbstdeklarierte „Spaßkombo“ gebildet hatte. Ich zweifle ja irgendwie noch immer daran, dass es wirklich viel Spaß macht, stundenlang um ein Auto herum in der Finsternis zu hocken und wer weiß was zu tun. Da bin ich doch lieber uncool und tanze mit wirklich guten Freunden auf dem Rasen und habe Spaß. In diesem Augenblick wurde mir wieder einmal bewusst, wie absurd mancher Leute  Gebaren eigentlich ist und wie gut ich auf deren Anwesenheit verzichten kann. Jedenfalls half das dabei, festzustellen, dass sich zumindest in meinen Augen die Freundschaft mit einem großen und dem wohl wichtigsten Teil meiner Freunde zu viel mehr als bloßer Freundschaft entwickelt hat. Vielmehr habe ich inzwischen das Gefühl, dass wir fast geschwisterlich miteinander umgehen und das freut mich. Dafür nehme ich sogar den Fakt in Kauf, dass einige Personen diesen Kreis zu stören versuchen. Und ich glaube kaum, dass denjenigen in ihrem Unterfangen Erfolg vergönnt sein wird. Also versucht es ruhig weiter, denn das Band wahrer Freundschaft ist stärker, als eure kläglichen Versuche, es zu zerstören.
Es hat wirklich sehr gut getan, endlich mal wieder alle wichtigen Leute um sich zu wissen und mit ihnen über blödsinnigen Kleinkram und allerhand andere Dinge zu reden. Ich habe es vermisst. Sehr sogar und deshalb bin ich immer wieder froh, dass ich euch gefunden habe. Ihr gebt mir etwas, dass ich ungelogen noch nie zuvor in meinem Leben erfahren durfte. Bei euch fühle ich mich geborgen und meist auch verstanden. Selbst wenn es ab und zu etwas Streit geben sollte oder wir uns gegenseitig wegen irgendetwas aufziehen. Und das ist es, was ich so an euch mag. Den Fakt, dass es sich doch irgendwie immer wieder einrenkt, sollte mal etwas Unschönes passieren. Ich bin wirklich unglaublich glücklich endlich behaupten zu können, dass ich weiß, wie sich so etwas anfühlt. Dass ich euch vertrauen kann… Danke dafür, tausend Dank.
Und nun, nach etwas über 3600 Wörtern kommen wir zum Finale.


Das Schlusswort. Gratulation, ihr habt euch wirklich bis hierher durchgekämpft. Meine Hochachtung gilt euch. Nachdem nun mehr oder weniger alles beschrieben wurde, was mir in der letzten Zeit ziemlich wichtig war, gibt es ja eigentlich nicht mehr allzu viel zu sagen, nicht wahr? Nun, wir werden sehen.  Ich schreibe nun seit über 7 Stunden mit wenigen kurzen Pausen an diesem Blog. Man könnte also sagen, dass mein Herzblut in dieser gigantischen Ansammlung von Worten liegt. Und genau so ist es auch. Es war mir wirklich wichtig, dass ihr (vor allem mein zweiter Geschwisterkreis) wieder einmal erfahrt, wie wichtig ihr mir seid. Und auch, dass es durchaus Leute gibt, die mir getrost gestohlen bleiben können. Ich habe festgestellt, dass halbherzige Freundschaften nicht das sind, was ich möchte und brauche. Ich möchte die Leute kennen, mit denen ich mich auf Dauer abgebe. Und da ist es durchaus genug, wenn ich nur eine Handvoll davon habe. Ich brauche keine ellenlange Liste von Leuten, die mich mehr oder minder dulden oder aber eigentlich gar nicht leiden können. Das ist nicht mein Stil. So war es nie und so wird es auch nie sein. Dafür ist mir der Begriff Freundschaft zu schade. Es mag Leute geben, die nach diesem Vorbild leben. Doch ich zweifle daran, dass es einen wirklich erfüllt. Dann lieber jemanden haben, bei dem man sich fallen lassen und ganz man selbst sein kann. Dem man vertrauen kann und der einem auch in schweren Zeiten beisteht. Das ist für mich wahre Freundschaft. Und diejenigen, die diese Form von Freundschaft in ihrem Leben nicht zu brauchen glauben, tun mir ganz einfach Leid. Die Herrentagsfeier brachte für Erkenntnisse mit sich, die mich einerseits irgendwie erschüttert haben, andererseits aber auch bestätigten und demnach danke auch an diejenigen, die meinen Dank eigentlich nicht verdienen. Dieser gemeinsame Abend hat mir die Augen geöffnet und deshalb, nur deshalb danke an betroffene Personen. Möget ihr auf eure Art und Weise glücklich werden oder nicht, das ist mir eigentlich recht egal. Solange ihr uns damit nur nicht mehr als nötig behelligt, werde ich es hinnehmen. Oder zumindest versuchen. Sollte es jedoch irgendwann zu sehr eskalieren, dann garantiere ich für absolut nichts. Somit bleibt mir also nur eins zu sagen:
Don’t mess with my friends, or I’ll make you a mess…

P.S.: Ich hab die  4700-Wörter-Grenze gesprengt.  Krank, ich weiß. XD Aber ohne Internet muss man sich ja auch irgendwie beschäftigen. :P

P.P.S.(16. Mai 2008): Gomen. Natürlich war es meine herzallerliebste Zuckerfee, die den Bücherkarton aus Thalia raustrug. Und danke an meine beiden liebsten Chaosswestern für diese netten Kommis. Ich hab euch auch sooo lieb. Und mir ist es dabei schnurzegal, wie viel ihr an euch rummeckert. Ihr seid so, wie ihr seid am besten.^^ *umknuff*

14.5.08 20:45


Designer
Gratis bloggen bei
myblog.de