darkness
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Stress, Stress und noch mehr Stress...

Einen guten Tag wünsche ich euch.

Momentan befinde ich mich im leicht bewölkten Leipzig und bereite mich auf die ersten offiziellen Vorlesungen meines Lebens vor.

Germanistik, speziell die Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft... Hab soeben eine 19-seitige Abhandlung über die deutsche Grammatik gelesen und frage mich gerade, warum genau ich Germanistik gewählt habe.

Genau so, wie ich mich auch frage, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass das Studentenleben total lässig wäre... Schließlich fallen Vorlesungen am Montagmorgen von 7.15 bis 8.45 Uhr nicht gerade unter meine persönliche Definition dessen >_> 

Aber man kann ja nicht nur Spaß haben im Leben, nicht wahr? Also werd ich mich durch den (oder das) Dschungel der grammatischen Strukturen kämpfen (btw, das Dschungel gibt es auch, ja, hab ich vorhin erst gelernt XD) und das Beste aus diesen (als Student) unmenschlichen Vorlesungszeiten machen.

Auf dass in nächster Zeit endlich die Sprachentwicklung des Deutschen auf dem Plan steht und ich mich mit dem Mittelhochdeutschen (mit anderen Worten mittelalterlichen Deutsch) auseinander setzen darf *____*

An dieser Stelle möchte ich mich auch mal kurz über die Kompliziertheit der Modulwahl und -einschreibung auslassen... Das ist nämlich wirklich nicht mehr feierlich -_- Ganz und gar nicht. Erst zum Kernfachinstitut tingeln, um sich die Wahlmodule eintragen zu lassen, dann das Warten auf Zulassung oder Ablehnung und dann nochmal von Institut zu Institut reisen, damit man auch bestätigt, dass man daran teilnimmt...

So was nenne ich reine Schikane, aber da muss man wohl auch durch.

Bin auf jeden Fall extrem froh, dass ich momentan übergangsweise, mangels eines eigenen WGzimmers, bei der wohl besten Übergangsmitbewohnerin auf diesem Planeten wohnen darf.

Vielen, vielen Dank dafür nochmals an dich, K. Du glaubst nicht, wie sehr ich mich darüber glücklich schätze und wie viel Druck dadurch von meiner Fam und mir abfällt. Davon mal abgesehen, eröffnet sich durch dieses Gemeinsamwohnen auch die Möglichkeit dich besser kennen zu lernen, was ich wirklich gern tue.

Und nun noch ein paar tröstende Worte an mein Kekslein und meinen Intimus. Ich hoffe für euch beide, dass euch diese Absage auf Dauer nicht allzu sehr runterziehen wird und ihr trotzdem etwas findet, was euch bezüglich des Studiums/Berufslebens weiterbringen kann. Sei's eine Ausbildung oder ein Praktikum, ich drücke euch ganz fest die Daumen und lasst den Kopf nicht hängen. Es geht irgendwann wieder bergauf.

Generell könnte ich diese Worte sicherlich euch allen widmen, schließlich befinden wir alle uns ja an einem Punkt in unserem Leben, an dem dessen Fortgang ungewisser kaum sein könnte. Drum gebt die Hoffnung nie auf und entsinnt euch derjenigen, die hinter euch stehen und im Ernstfall für euch da sind. Denkt an diesen bezeichnenden Spruch:

Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, bloß nicht den Kopf hängen lassen.

Ihr schafft das, daran glaube ich ganz fest und deshalb wünsche ich euch viel Glück auf allen Wegen, die ihr von nun an beschreiten werdet.

Hab euch sehr lieb.

7.10.07 16:37


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