darkness
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Eine helfende Hand?

Im Moment liegt es mir sehr am Herzen, dass einige Menschen wissen, wie wichtig sie mir sind und dass ich ihnen am liebsten helfen würde, wenn ich könnte...

Aus diesem Wunsch ergaben sich soeben folgende Worte...

_________________________________________________ 

                              Verständnis

Es sind jene, die leiden, die es meist nicht verdienen.

                                    Sie sind geplagt von Einsamkeit,

Zerrissenheit und Trauer, jene armen Seelen.

                        Verständnis will man ihnen bekunden,

Mut ihnen machen und doch

                                  dafür empfänglich sind sie nicht.

Man möchte ihnen beweisen, dass es Schönes gibt,

                                     sie wieder aufbauen, ermutigen               

sie trösten, halten, Kraft ihnen geben,

                                 ihnen zeigen: das Leben hat Sinn.

Verstehen kann man ihren Unwillen darüber zu reden,

                                doch dies ist nicht der rechte Weg.

Damit umzugehen, muss man lernen und irgendwann

                         ist es soweit, dass man umgehen kann

mit jenem Unrecht, das einem wurde getan.


2.3.07 22:44


Mysteriöse Anwandlungen während der Freistunde

Ja, viel mehr als den Inhalt der Überschrift gibt es darüber eigentlich nicht zu sagen.
Der tiefere Sinn mag irgendwo zwischen Mars (Riegel XD) und der Hofpause verschwunden sein und demnach wünsche ich euch allen, die ihr es irgendwann lesen mögt, fröhliches Interpretieren^^

Erkenntnis und Zwang 1.0

Des Lebens allertiefster Sinn,
Wer und vor allem was ich bin.
Das alles mag sich mir erschließen.
Irgendwann mag die Erkenntnis sprießen.

Doch lang mag es noch dauern,
so muss ich wohl drauf lauern.
Muss bloß auf die Erleuchtung warten.
Muss, muss, muss - es scheint zu entarten.

Zu viel müssen, zu wenig können -
Wie kann es einen doch beklemmen.
Dem ewigen Zwang ist wohl nie zu entkommen.

Zwar gewöhnt man sich bald an alles,
doch gefallen muss es keinesfalles.
Es scheint, als hätt' ich den falschen Weg genommen.

5.3.07 20:58


Melancholie

Seid gegrüßt^^

Ich möchte von vornherein klarstellen, dass dieser Eintrag grundsätzlich recht unwichtig sein wird und lediglich ein schwelgen in Erinnerungen darstellt. Zumindest sieht es bisher so aus.

Nun jedoch zum eigentlichen Teil... Meiner kreativen Ader was die Schreiberei angeht. In letzter Zeit hatte ich tatsächlich einige Ideen für längere Werke und habe mich im Zuge dieser Anwandlungen vor ein paar Tagen schon auf die Suche nach meinen alten Geschichten begeben, zwar auch einen Teil gefunden, aber nicht den, den ich eigentlich suchte.

Nun ja, wie üblich habe ich dabei festgestellt, dass ich mal wieder Ordnung in meinen Kram bringen sollte XD, davon abgesehen jedoch auch, dass mein Frühwerke absolut grottig waren, was die Rechtschreibung und die Umsetzung der Grundideen betrifft. Man mag es mit dem Alter rechtfertigen, aber letztlich stachelt mich diese Unvollkommenheit auch ein wenig an, sie irgendwann mal zu überarbeiten...

Gestern Abend jedoch habe ich dann weitere Geschichten, Songfictions und Gedichte ausgegraben und einige davon auch mal wieder komplett oder teilweise gelesen. Und die Erkenntnis kam mir, dass ich damals schon einen merkwürdigen Draht zu Dramatik, unsterblicher Liebe und dem Tod in meinen Werken hatte. Vor allem die neueren unter ihnen zeichnen sich dadurch aus und irgendwie hat mich das nachdenklich gemacht...

Es mag extrem unverständlich klingen, aber ich weiß wirklich nicht, woher meine Vorliebe für solche Themen kommt. Und selbst nach genauerem Nachdenken über eventuelle Ursachen konnte ich mir noch keine wirklich glaubhaften Gründe vor Augen führen...

Okay, in frühster Kindheit hat wahrscheinlich jedes Kind eine gewisse Vorliebe für phantastische Dinge wie Hexen, Drachen, Prinzen und Prinzessinnen, aber bei mir besteht diese Faszination für Okkultes, Mystisches und Morbides noch immer. Nun ja, es scheint als wäre dies schon lange ein Teil meiner Persönlichkeit und wird wohl auch in Zukunft so bleiben.

Aber ich komme vom Ursprungsthema ab^^ dem Geschreibsel...

Nach Lektüre der neueren abgeschlossenen Werke scheint die Bemerkung unausweichlich, dass sie sich überwiegend mit dem Verlust geliebter Menschen und den Gefühlen ihrer Hinterbliebenen auseinander setzen und teils auch von Selbsterkenntnissen handeln.

An dieser Stelle frage ich mich wieder einmal, warum mir gerade derartige Themen beim Schreiben recht leicht von der Hand gehen... Schließlich hatte ich bis zu jenem Zeitpunkt ihrer Vollendung fast nichts der thematisierten Dinge durchgemacht und demnach wäre eine Auseinandersetzung mit dergleichen nicht notwendig gewesen. Und doch schrieb ich darüber, versetzte mich in meine Charaktere hinein und versuchte ihre Gefühle nachzuempfinden, stellte mir vor, wie sie denken, handeln, leiden und sich freuen. Dabei wurde mir klar, dass wahrscheinlich sehr wenig Menschen sich wirklich mit den Themen wie Abschied und Tod auseinander setzen... Und das beschäftigte mich wiederum auch, denn ich selbst musste feststellen, dass man durch den gesamten Alltagsstress über derart elementare Dinge des Lebens nicht mehr oder nur sehr selten nachdenkt.

Und das ist schade, denn so verliert man irgendwann den Blick fürs Wesentliche und die Fähigkeit sich dessen zu freuen, was man hat, den Menschen, die man gern hat zu zeigen, was sie einem bedeuten und verlernt die schönen Dinge im Leben zu erkennen.

Nun ja, ich bin wieder vom Thema abgekommen, aber was soll's^^ Genau genommen habe ich eigentlich alles gesagt, was mir auf der Seele brannte,

also einen schönen Tag euch allen und bis bald...

24.3.07 14:34


Zu viel Freizeit oder was?^^

Ja, eindeutig, denn heute hatte ich mal wieder überhaupt nichts zu tun in meiner Freistunde^^

Und was macht ein kleines beschäftigungsloses Individuum wie ich, wenn es nichts zu tun hat? Richtig, es sucht sich eine Beschäftigung ^-^

Und das habe ich auch getan, sodass nun wieder ein absolut weltbewegendes Sonett vorliegt... (Nicht, dass man mich mit der Sonettschreiberei angesteckt hätte^^)

Nun ja, also hier ist es:

Leben


Man muss Grenzen sprengen,
Hürden überwinden,
Sich Finger verbrennen,
Um sich selbst zu finden.

Aus Gesellschaftszwängen ausbrechen,
Man muss lernen zu akzeptieren,
Sich nicht für jedes Bisschen rächen,
So wird man schon bald triumphieren.

Folgend dem Motto: Nutze den Tag,
Muss man auch lernen zu genießen,
Selbst wenn’s ungenießbar scheinen mag.

Man sollt’ sich nicht hängen lassen,
Denn des Lebens Strom muss fließen,
Sonst wird man’s Leben verpassen.

Das Grundthema des Sonetts ist ein wenig von der Musik inspiriert, die ich im Moment höre (A Perfect Circle, Tool, die Soundtracks von Underworld und Underworld Evolution sowie das Musikstück, zu dem wir uns in Kunst verhalten sollen, Magnatid von einer mittlerweile nicht mehr existenten Formation namens Dub Urban), aber ansonsten eher spontan entstanden und demnach bietet es auch Interpretationsspielraum^^

Vielleicht gefällt's ja dem einen oder anderen, wenn nicht, überleb ich's aber auch gerade so

Also bis zum nächsten Mal, einen schönen Tag noch und genießt das Wetter^-^

28.3.07 16:07


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