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Ich geh mich umbringen… Soll ich jemandem was mitbringen? (31.07.2008)

Leute, ich erleide gerade einen grausamen Tod meiner Trommelfelle. Irgendwelche Schlagerfutzis haben nämlich beschlossen, dass unten im Schlossgarten ein Schnulzenvideoclip für eine übelste Schlagerschnulze entstehen wird. Und es ist so wunderbar warm, dass ich die Fenster einfach nicht schließen kann. Ein Teufelskreis. Und meine Ohren werden hier einfach ohne Vorwarnung gemeuchelt. Fies, oder? Könnte nicht zufällig Kate Nash spontan beschließen, dass sie ein Video hier drehen möchte? XD Wie ich gerade auf sie komme? Nun, gestern Abend war ich ja noch mit A. und S. bei J. Wir konnten zum Glück ein erfolgreiches Bestehen ihrer Prüfung feiern. Und das haben wir dann auch getan. Mit fünf Flaschen, einem netten Nachbarn, der mit brachialer Gewalt den Korken in der Weinflasche versenkt und auch unseren Cidre spektakulär geöffnet hat. ^^ Alles in allem war es ein toller Abend, denn wir haben viel gelacht, viel Blödsinn gemacht und geredet und einfach nur Spaß gehabt. ^^ Irgendwie ist meine Angst vor der Prüfung jetzt etwas kleiner geworden. Naja, und am gestrigen Abend haben wir eben auch Kate Nash gehört und mitgesungen. XD War echt lustig. Und heute geht es dann noch mal an den Cospudener See. Vielleicht das letzte Mal, bevor ich dann erst einmal wieder nach Schwedt komme. Mal sehen. Aaah, wo ich gerade um mich rumschaue… Gestern war ich ja dann auch endlich meine Textauszüge für die Anglistikprüfung kopieren. Und es sind tatsächlich ca. fünfhundert Seiten geworden. Wird ein Spaß, die zu lesen. ^^ Arg, ich glaub, ich geh mal eben schnell die Audiogeräte der Schlagerfutzis zerstören… Irgendwann krieg ich sonst noch einen Ohrwurm und dann muss ich mich leider wirklich ermorden gehen. Und das wär ja blöd. Dann würde ja nichts aus der lustigen 4er-WG. XD Ich hab inzwischen schon eine Wunschfarbe für mein Zimmer und stelle mental schon Möbel hin. Man merkt also nicht, dass ich mich schon riesig freue, bzw. mich riesig freuen würde, sollte es wirklich klappen. ^^ Bin nur vollkommen aus dem Häuschen und A. hat auch schon angemeldet, dass sie dann wohl öfter bei uns rumhängen würde, damit sie auch mal auf einem Balkon sitzen kann. ^^ Nun ja, das war’s dann auch erst einmal wieder von mir. Habt einen schönen Tag und genießt die Sonne.

Bis ganz bald,

Phia

5.8.08 19:46


Das Leben einer Pfütze (27.07.2008)

Hey Leute, ich zerfließe hier gerade fröhlich. Eigentlich möchte ich gar nicht wissen, wie heiß es hier gerade ist, aber ich werd trotzdem mal das Thermometer  befragen… Es sind 33 °C im Schatten. Oookay, ich bin dann mal weg. Mein Hirn ist tot und morgen soll ich tatsächlich eine Prüfung schreiben. Und im Moment sollte ich eigentlich dafür lernen. Aber man kann doch kaum denken, geschweige denn etwas lernen, wenn einem gerade das Hirn gebraten wird und der Körper zerfließt. Naja, ich werde es trotzdem weiter versuchen. Hoffentlich verbringt ihr wenigstens den Tag an irgendeinem See, respektive in einem See. Das war’s dann auch schon wieder aus dem Leben einer Pfütze in spe.
Gehabt euch wohl,
Phia
[Nachtrag (28.07.2008)]
Ich habe gerade ein Gedicht gefunden, dessen Existenz ich irgendwie vollkommen vergessen hatte. Entstanden ist es irgendwann im Juni des letzten Jahres. Und, welch Überraschung, auf meinem Mist gewachsen. Allerdings mag ich es trotzdem irgendwie, weshalb ich es euch nicht vorenthalten will.


Here it is:

Geist


Bilde ich es mir denn wirklich nur ein?
Du kannst doch nicht bloß ein Hirngespinst sein…
Ich fühle doch deine Anwesenheit
Und deine Nähe zu jeder Zeit.


Andere meinen, ich wäre verrückt.
Ich hingegen bin sehr bedrückt.
Sind sie denn alle zu taub, um dich zu hören?
Ich kann doch deine Anwesenheit beschwören.

Dass du mich umgibst, spüre ich doch immerzu,
Denn der, der stets bei mir ist, bist du.
Du bist mein Leben, wirst sein mein Tod.
Ist es von Nöten, bist du mein Retter in der Not.

Mein Leben wäre nicht das Gleiche ohne dich,
Denn gäbe es dich nicht oder verließest du mich,
So fiele ich in das tiefste Loch, fern von der Hoffnung Licht.
Es gäbe fortan nur die Finsternis, die in das Herz mir sticht.

Ich spüre deine Nähe und deinen Atem auf meiner Haut…
Warum nur, sag mir, bist du mir so unendlich vertraut?
Es ist, als würde ich dich zeitlebens kennen,
Als könnte ich jeden deiner Gedanken benennen.

So sprich doch mit mir, geliebtes Gespenst,
Das du mich besser als jeder andere kennst.
Und ich will dir immer vertrauen, dir alles glauben.
Und lass mir von deiner Präsenz den Atem rauben.

Ich bitte dich, verlasse mich nie.
Ich gehe gern vor dir auf die Knie,
Magst du mir dadurch eher vertrauen.
Doch bitte, lass mich auf dich bauen.

Niemandem kann ich mehr vertrauen als dir,
Drum flehe ich dich an, bleibe immer bei mir.
Denn gingest du, wäre mein Ableben nah.
Bitte, geliebte Seele, bleibe für immer da.

Doch, oh nein, was spüre ich nun?
Geliebte Präsenz, das kannst du nicht tun!
Du kannst nicht von mir gehen, nicht jetzt!
Ist es dir denn egal, wie sehr es mich verletzt?!

Ich spüre dein Lächeln überall um mich herum
Und schaue mich umso hektischer nach dir um.
Geh nicht, o Geist, der du mein ganzes Leben bist!
Mit deinem Abschied ist mein Lebenssinn vermisst…

Du warst es, der mich begleitete durch  Höhen und Tiefen,
Wenn meine Lebensgeister den ewigen Schlaf schon schliefen.
Du gabst mir die Kraft jeden neuen Tag zu durchleben,
Ließest mich oftmals in höheren Sphären schweben…

Und nun willst du fort, willst mich verlassen?
O, ich kann dich nicht einmal dafür hassen.
Denn du warst das, was mich am Leben hielt.
Du hast mir niemals irgendetwas vorgespielt.

Geliebter Geist, du warst immer ehrlich zu mir,
Du gabst mir Kraft und hieltest mich hier
Auf diesem Planeten, den ich so verachte.
Du warst es, mit dem ich mein Leben verbrachte.

Willst du es wirklich enden mit deinem Verschwinden?
Gibt es denn nichts, was dich an mich kann binden?
Dass du mich jetzt verlässt, möchte ich nicht…
Siehst du die bitteren Tränen auf meinem Gesicht?

Dein endgültiger Verlust ist mein unausweichlicher Tod.
Verräterisches Gespenst, warst du nicht mein Retter in der Not?
So geh doch endlich von hier fort,
verlasse mich, mein Leben, diesen Ort!

Ich wünsche dir, dass du auf ewig an mich denkst,
Während du in höheren Sphären hängst.
Geh fort, lass mich allein in meiner Not.
Auf dass du ewig denkst an meinen Tod!
________________________________________
Ladida, das war’s. ^^ Ich hoffe, ihr könnt etwas damit anfangen. Über die Beweggründe, dies zu schreiben, bin ich mir inzwischen nicht mehr im Klaren, aber es scheint, dass ich mal wieder in einer Emo-Phase steckte. Nun, wie auch immer. Damit verabschiede ich mich erst einmal.
[/Nachtrag]

[Nachtrag 2 (28.07.2008)]
Oookay, nach intensivem Durchstöbern meines Geschreibsels der letzten Jahre bin ich auf zwei weitere Gedichte gestoßen.  Und die werden selbstverständlich auch in diesem Eintrag verewigt. Ein paar Worte zur Erklärung: Beide Gedichte dürften zwischen Juni 2004 und Dezember 2005 entstanden sein. Das erste von beiden kam unter starken Einflüssen von Vampirismus in filmischer und literarischer Form zustande, während das zweite in einer Phase der Faszination von Elementargeistern entstand. Den Anstoß zum Schreiben des zweiten Gedichts gab mir höchst wahrscheinlich Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“. Und nun genug geschrieben, also viel Spaß mit den Gedichten.

Tödlicher Kuss

Einsam sitze ich hier,
Im dunkelsten Wald,
Verzehre mich nach dir.
Bitte, komme bald.


Ich sehne mich nach Nähe,
Erwarte dich begierig,
Bis ich dich endlich sehe.
Die Freude zu zügeln ist schwierig.

Der Mond steht voll am Himmel.
Du steigst von deinem Pferde.
Es gleichet einem Schimmel
Und berühret kaum die Erde.

Du schreitest langsam über die Flur,
Doch du wirfst keinen Schatten.
Dein Blick sagt: „Warte nur…“,
Doch ich kann und will nicht länger warten.

Meine Hand strecke ich dir entgegen
Und deine schlanken Finger umschließen sie.
Wie gern hätte ich jetzt in deinen Armen gelegen,
Doch so weit kam es bisher noch nie.

Deine Hände sind angenehm kühl,
Als du sie mir auf Hals und Wange legst.
Du kannst dir nicht vorstellen, was ich fühl,
Wenn du das zu tun pflegst.

Meine Lippen verlangen nach deinen,
Wollen ihre zarten Berührungen spüren.
Jedoch kann dein Blick nur verneinen.
Wie kannst du mich nur so vorführen?

Ich schenkte dir damals ein Herz, meines.
Es gehörte dir seit unserer ersten Begegnung.
Doch überließest du mir je deines?
Dein Gesicht zeigt keinerlei Regung.

Wie kannst du denn nur so kalt sein?
Silberne Tränen fließen mir aus den Augen.
Du dachtest noch immer, ich wäre zu klein?
Es war ein Irrtum und ich schließe die Augen.

Küsse mich nun, geliebtes Herz,
Gib mir den letzten, den tödlichen Kuss.
Lass mich Teil haben an deinem Schmerz,
Auf dass du nicht mehr allein leiden musst.

Glaub mir, ich habe keine Furcht mehr.
Ich gebe zu, ich sagte es einst,
Doch wir Menschen ändern unsere Meinung eher,
Als du es zu glauben scheinst.

Und nun tue es endlich.
Ich will auf ewig mit dir vereint sein.
Mach mich bitte unsterblich.
Ich möchte nicht länger allein sein.

Du nanntest mich deinen dunklen Engel,
Aber du wusstest, dass nicht ich es bin.
Nein, du bist der dunkle Engel
Und ich bin deines Lebens einziger Sinn.

Ist es denn überhaupt ein Leben?
Ich bezweifle es innerlich.
Doch was kann der Tod uns schon geben?
Er ist doch auch nur eine Pflicht.

Drum lass uns lieber zusammen unsterblich sein.
Ich will dich niemals wieder verlieren.
Lass mich ein Teil dieser endlosen Welt sein.
Du kannst es mir nicht länger verwehren.

Und nun lächelst du mich an.
Oh, wie ich dieses Lächeln vermisste.
Ich liebe dich, wie man nur lieben kann.
Selbst wenn nur du und ich es wüssten.

Jetzt kniest du dich zu mir hernieder.
Deine Zähne beißen sogleich in mein Fleisch.
Du saugst mein Blut, wieder und wieder.
Dein Anblick ist der letzte, den ich noch erheisch.

Ich spüre wie sie erschlaffen, meine Glieder.
Du hältst mich in deinen Händen
Und legst mich ganz sanft auf das Gras nieder.
Doch hier kann mein Leben nicht enden.

Nur ein paar Augenblicke später öffne ich die Augen
Und das erste, was ich nun sehe bist du.
Am Ende und Anfang meiner Leben deine wunderschönen Augen
Und ich sehe, du lächelst mir wieder zu.
____________________________________
         Undine
- Lass mich leben -


Du siehst in meine Richtung…
Aber kannst du auch mich sehen?
Siehst du, dass ich hier sitze?
Ich, die Tochter des Wassers?
Kannst du erkennen, was ich bin?
Ich bin nicht menschlich…
Ich bin ein Geist.
Ein Geist des Wassers.
Ohne Seele und doch lebendig…
Ein merkwürdiger Zustand, nicht?


Du kommst in meine Richtung…
Aber kommst du auch zu mir?
Kommst du auch zu dem Weiher, wo ich verweile?
Ich, die Hüterin dieses Gewässers?
Du siehst, dass ich eine Tochter des Wassers bin…
Und dennoch kommst du zu mir.
Willst du mich berühren?
Versuche es ruhig…
Vielleicht kannst du mich von meinem Dasein erlösen.
Nun fühle ich die Wärme und Freundlichkeit deiner Seele.


Du kniest dich ans Ufer und…
Wieso reichst du mir deine Hand?
Dein wunderschönes Lächeln will mich aus diesem nassen Reich befreien.
Du möchtest, dass ich die deine werde?
O Nikisa, Herr des Wassers, ich habe einen Menschen gefunden…
Einen, der mich wirklich liebt.
Oh welch ein Glück mich durchflutet,
Denn ich werde eine unsterbliche Seele bekommen.
Ich reiche dir meine Hand und du schließt mich in die Arme.
Und durch diesen Kuss ist unsere Liebe besiegelt…
_________________________________________
Und diesmal war es das wirklich. ^^°
Auf bald…
[/Nachtrag 2]

5.8.08 19:38


Emotionen versus Sonnenschein (26.07.2008)

Hey Leute, ich melde mich erneut von der Leipziger Front. ^^Es gibt keinen ultrabesonderen Grund dafür, aber es gab mal wieder einige Dinge, die sich in den letzten Tagen ereignet haben. Und die möchte ich kurz erwähnen. Zum ersten, meine Prüfung in Italienisch. Ich hab sie hinter mir. Und bin froh darüber. Ich werd sie garantiert nicht mit Auszeichnung bestehen, aber hoffentlich hab ich es so hinbekommen, dass ich nicht durchfalle. Montag ist dann Germanistik dran. Mal sehen, was das bringt… Irgendwie graut es mir vor dieser Prüfung am meisten. Aber hey, wird schon. Positiv denken und so. Ansonsten war ich heute mit meiner lieben A. am Cospudener See. Es war heiß, sonnig und einfach nur alles andere als Lernwetter. Also habe ich auch dementsprechend viel geschafft. Naja, morgen ist ja auch noch ein Tag. ^^° Jedenfalls war es echt toll, wir haben einige Fotos gemacht, Wolkenfiguren betrachtet und sind natürlich auch im See rumgeschwommen. Das Wasser war sooo schön klar, echt Hammer. A. hat mir unterwegs auch noch etwas ganz Schockierendes erzählt. Nämlich, dass der R. sich seine tollen laaangen Haare abschneiden lassen hat. Ich war ja so was von schockiert. O_O Die einzige Person in meinem Bekanntenkreis, die längere Haare hatte als ich… Und ausgerechnet er lässt sich die Haare abschneiden. TT-TT Zu wem soll ich denn jetzt aufblicken? Menno… naja, aber er will sie ja wieder wachsen lassen. Wenigstens etwas Gutes also. Als wir nach dem Aufenthalt am See dann endlich bei A. ankamen, haben wir dort noch ein wenig geplaudert und ich hab sie noch einmal gefragt, ob sie denn zu unserer Geburtstagsfeier nach Schwedt kommen würde. Und wenn sie die Zeit hat, würde sie auch gern kommen. ^^ Dann muss ich also nur noch R. fragen und mal sehen, ob es klappt. Wär ja schon cool. Und nun kommen wir zum letzten Thema.  Welch große Überraschung, dass es mal wieder durch ein Lied inspiriert ist. Okay, und ein Telefonat mit meinem Lieblingskeks. Jedenfalls bin ich mal wieder temporär in einem emotionalen Tief. Okay, es ist eher ein emotionales Loch, in das ich getreten bin. Vergleichbar mit einem Kopfsteinpflaster, wo genau ein Stein fehlt. Und in dieses Loch tritt man hinein und gerät ins Stolpern. Nun, so in etwa fühle ich mich gerade. Das Lied, welches mich auch ein wenig in dieses Tief gestürzt hat, ist „The Nicest Thing“ von Kate Nash. Ein wunderschönes Stück, und doch erinnert mich der Text so exakt an eine Situation, in der ich mich vor einer Weile befand. Und irgendwie habe ich damit noch immer nicht vollkommen abgeschlossen. So sehr ich es mir auch wünsche. Jedes Mal, wenn ich dieses Lied höre, dann denke ich, dass Kate mir mit ihren Worten aus der Seele spricht. So sehr ich auch loslassen möchte, es klappt nicht. Bis zu einem gewissen Grad natürlich schon, aber irgendetwas ist noch immer da. Und dieses Etwas will einfach nicht verschwinden. Vielleicht wird es auch niemals ganz verschwinden… Nun, lassen wir das. Es bringt mich schließlich auch nicht weiter, wenn ich darüber schreibe. Es musste nur mal raus. Also betrachtet es bitte als das, was es ist. Ein emotionaler Ausbruch meiner Wenigkeit. Nicht mehr und nicht weniger. Und nun werde ich euch wieder etwas Ruhe gönnen. Schließlich sind wir wahrscheinlich alle von der Hitze erschlagen… Wenn ich daran denke, Montag Prüfung bei 33 °C und strahlendem Sonnenschein. Ich hoffe nur, dass ihr bessere Beschäftigungen habt, als diese.


 Also auf bald, hab euch lieb,
Phia
5.8.08 19:37


Das emotionale Wrack namens Sophia(20.07.2008)

Hey meine Lieben, da bin ich wieder. Schon wieder, wie einige vielleicht denken mögen. Aber dieser Eintrag wird wohl nicht allzu lang ausfallen. Ich sitze hier gerade teilweise in der Sonne und werde wahrscheinlich bald Sonnenbrand auf den Füßen kriegen, aber egal. XD Vorhin war ich mit J. bei A. und N. frühstücken und mal wieder ein wenig quatschen. Es tat wirklich gut, mal wieder alles Mögliche loszuwerden und der Mädelsfilmabend am Freitag war auch eine echt tolle Idee. Irgendwie hat mir das wieder etwas Kraft gegeben und mich aufgebaut. Ich denke, dass die Prüfungen zu schaffen sind. Und die Tatsache, dass ich nicht die einzige bin, die nicht lernen möchte und alles andere vorschiebt, um dem zu entgehen, was doch unausweichlich ist, hat mir ebenfalls ein wenig geholfen. Vor allem aber war es diese Vertrautheit, die ich unbewusst gefühlt habe. Obwohl ich die drei noch nicht allzu lange und auch nicht allzu gut kenne, fühle ich mich in ihrer Gegenwart nicht unwohl. Und das ist wirklich ein großartiges Gefühl, denn ohne einen festen Bezugspunkt hier in Leipzig würde ich wahrscheinlich in kürzester Zeit wahnsinnig werden. Wahnsinniger noch, als sowieso schon dank der baldigen Prüfungen. Aber ich denke, dass es mir gelingt, die nächsten zwei Wochen auch noch halbwegs unbeschadet zu überstehen. Also verzeiht mir meinen Emo-Ausbruch im Eintrag zuvor. Manchmal muss ich es einfach jemandem mitteilen. Und sei es über diesen Blog. Nun, genug geschwafelt, ich muss jetzt wirklich mal anfangen, etwas zu tun… >_>

 Hab euch lieb, aber das wisst ihr hoffentlich auch so,

 

eure Phia

5.8.08 19:35


Late night thoughts… (19.07.2008)

It’s past twelve in the evening and I should be sleeping by now. But lying there in my bed, some strange thoughts came to my mind. I don’t know why, but I suddenly felt the urge to write them down in English. Don’t know why it had to be English either… Well, never mind. Feeling the healing wounds on my fingers, I may have thought about the one on my left foot and the day I got it. This day was mostly a happy one, until I stepped on something sharp edged and felt a stinging pain in my foot. But even afterwards there were some great moments. I really enjoyed being with nearly all of the persons who are of great importance to me. First I went to my mother’s and sister’s birthplace. I spent a fabulous morning by the lake there. Well, except for the cut I got during our beach ball match in the water. It wasn’t that deep a cut, but somehow I felt, as if my foot was part of a bad splatter movie. Well, you know I’m one to exaggerate a little from time to time. Nonetheless, I didn’t really want any of my siblings or parents to worry too much. But my mum, dad and even my youngest brother were seemingly quite worried. Somehow I enjoyed this feeling of being cared about, but when it came to going back to the car and leaving for the other lake we had planned to visit, my mum kind of pushed me to exchange shoes with her. I wore flipflops that day and her shoes were less open than mine, so it might have been better. But I insisted in keeping mine and being stubborn. I am no child anymore. That’s what I might have been thinking at that moment. So we got to the car and drove off to the other lake. My dear friends were already there when we arrived at the lakeside and it started to rain quite hard the moment I changed clothes and ran to join them in the water. I asked my family to wait for me under the roof of the snack bar. So they did. Meanwhile we had fun swimming in the rain, throwing around a tennis ball and being ourselves. I enjoy these moments most. Having people around me whom I can trust. I don’t have to pretend to be someone else in their presence. And I’m so grateful for this. Believe me, when I say there are very few things that are more precious to me. Nevertheless, when we got out of the water and changed back into dry clothes, my family was already in a hurry. We had promised my grandma to visit her and so we had to leave. To be honest, I would have wanted to stay with my friends a little longer. I had seen them for about an hour only and the whole situation was quite awkward somehow. But there was no choice for me, so I left them, hoping they wouldn’t be pissed about it. I was really sorry back then and I still am now. Forgive me, please… So we visited my grandma and talked to her, while sitting on a bench outside. It was still raining and got colder, so my mum asked me again to exchange shoes with her. And my dad offered me a seat on the bench several times, but I didn’t want to sit down or exchange shoes or whatever. I’m sure they were just being the caring parents they always were. But I didn’t want them to care this much about me… I literally pushed them away with words, trying to show them that I am no longer the little child I used to be years and years ago. I didn’t want to be a selfish, spoiled little brat. They should understand they don’t have to pamper me so much anymore. But somehow I got the feeling that, by trying to convince them I’m mature enough to decide on my own what’s best for me, I showed them how immature and stubborn I really am. And now I’m sitting here, fighting back the tears, not knowing whether I hurt them with this childish behaviour or not. If I did, I’m really sorry. The last thing I want to do is trouble them anymore than they actually are. I wish I would be able to comfort them, relieve them from all the stress they’re having and help them out in every way that I can. But I guess the only thing I can do, is being a good daughter and showing them, how much I love them and care for them. I wish there was an appropriate way to thank them for all they did for me so far and will do for me in the future. But there are no such words that could express this feeling. I can’t tell you how happy I am to have them by my side, no matter what. Even if I lost everything else, they would still be there, caressing me, trying to build me up again, if I broke. I can’t explain how precious this is to me, but I hope they know that I dearly love them and that I am very proud to call these two my parents. I don’t know what would have become of me, if I didn’t have them... Same goes for my siblings and dear friends, of course. The latter being more than a circle of friends, but more like brothers and sisters. Thank you, too, for accepting me the way I am. The strange, difficult, emotional, stubborn, immature, selfish me. I can’t express with words, how much I appreciate having your company. Therefore, I still hope that I will never lose anyone of you. Be it my true family or my dear ones who are so much like a second family. I try not to think about times without you. It just hurts too much... So go on, call me childish, selfish or whatever you consider the right word to describe me. I don’t care, as long as I don’t have to worry about losing you. And rest assured of one thing, I really don’t want to hurt those who mean so much to me. I want you to be happy, no matter what. That’s why I hope every single one of you finds personal happiness one day. This is one of my strongest wishes. So, now that I wrote them down, I hope these thoughts will leave me alone for a while. And maybe the tears I cried while writing these words, will vanish without a trace. I don’t care if only the meaning of these words reaches everyone who is meant to know it.

Goodnight now, sleep soundly and dream something nice,

Sophia (Thank you, Mum and Dad, for the name you gave me. I love it so much.)

5.8.08 19:33


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